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Strukturierter Dialog

Was wir machen

„Das geht!“ ist Teil von „Strukturierter Dialog“, weil es einen systematischen Dialog zwischen Jugendlichen und politischen Entscheidungsträger/innen ermöglicht. So kannst du deine Themen in Institutionen, Politik und Verwaltung in deiner Region einbringen. Doch was genau ist „Strukturierter Dialog“.

Strukturierter Dialog

Ein Dialog ist ein Zwiegespräch, bei dem nicht nur einer spricht und der andere zuhört, sondern beide Seiten wechselseitig etwas zum Gelingen des Gesprächs beitragen. Strukturieren heißt, Dingen eine bestimmte Ordnung zu geben.

Ob Stadtrat oder Europaparlament: Was brauchen junge Menschen, um sich politisch zu beteiligen? Was muss geschehen, damit Jugend und Politik besser zusammenkommen? Um diese Fragen geht es. Und zwar nicht nur auf regionaler Ebene sondern auch auf europäischer. Im Strukturierten Dialog suchen junge Menschen mit Politiker_innen europaweit gemeinsam nach Lösungen. Diesmal geht es konkret um die politische Beteiligung junger Menschen.

Die besondere Herausforderung dabei ist, dass der Strukturierte Dialog zwischen Jugend und Politik nicht erst auf der europäischen Ebene beginnt, sondern auch die lokale, regionale und nationale Ebene einbeziehen soll. Auf diese Weise sollen die europäischen Prozesse „geerdet“ und mit der Lebenswelt von jungen Menschen verknüpft werden.

Was braucht es, damit Jugend und Politik sich besser verstehen?

Vertrauen und gegenseitiges Verständnis sind wesentliche Zutaten für eine gute Zusammenarbeit. Denn die funktioniert nur, wenn beide Seiten sich verstehen, einander ernst nehmen und als gleichberechtigte Partner akzeptieren. Das ist allerdings leichter gesagt als getan:

In der Praxis erlebt man häufig, dass es ziemlich viele Stolpersteine gibt, wenn Politiker_innen und junge Menschen zusammen etwas bewegen wollen.

Fürs Mitmischen in der Politik braucht ihr also das passende Handwerkzeug, um beispielsweise anderen erklären zu können, was euch wichtig ist, und sie von eurer Position zu überzeugen. Einiges davon lernt ihr in der Schule oder in der Familie, aber vieles auch in der Zeit, die ihr zum Beispiel im Jugendclub, Jugendverband, Sportverein, Sommerzeltlager, in der Musikschule oder bei einer internationalen Jugendbegegnung verbringt. Diese Angebote der Jugendarbeit spielen eine besondere Rolle, wenn’s darum geht, fit für Beteiligung zu werden – ganz ohne Schulbücher.

Erasmus+ Jugend in Aktion

Gefördert wird die Koordinationsstelle Jugendpartizipation bei ihrer Arbeit von Januar 2015 bis Dezember 2016 durch das EU-Programm „Erasmus+ Jugend in Aktion“ im Bereich „Strukturierter Dialog“. Ziel ist, dass sich Jugendliche aktiv in der Diskussion über Europas Zukunft und über Partizipation am demokratischen Leben engagieren. Junge Menschen sollen in allen politischen und gesellschaftlichen Fragen, die sie betreffen, gehört werden und selbst politische Forderungen entwerfen. Verantwortliche und politische Entscheidungsträger sind dabei aufgerufen, den Dialog mit der Jugend auf eine langfristige und strukturierte Basis zu stellen. Von der Förderung profitieren die Jugendlichen in den städteregionalen Kommunen, die Unterstützung bei Veranstaltungen und Projekten erhalten.

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StädteRegion Aachen

Dieses Projekt wurde mit Unterstützung der Europäischen Union durch das Programm JUGEND IN AKTION finanziert. Der Inhalt dieses Projektes gibt nicht notwendigerweise den Standpunkt der Europäischen Union oder der Nationalagentur JUGEND für Europa wieder und sie übernehmen dafür keine Haftung.


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