, Jugendbank
Kategorien: StädteRegion Aachen

Ein Treffpunkt für aachener Vereine – die Jugendbank macht´s möglich!

In einem alten Ladenlokal der Mefferdatisstraße soll demnächst ein Treffpunkt für Vereine und gemeinnützige Organisationen entstehen.

Das Lokal wird von der Stadtentwicklungsgesellschaft Aachen zur Verfügung gestellt und in Eigenregie der Vereine und Organisationen „Fridays for Future Aachen“, „Rhizom“, „Aktion Sodis“ „ROCK YOUR LIFE!“, „Responsoble Research Innovation Hub“, der „Plattform Aachener Nachhaltigkeit“ und durch die Unterstützung eines Architekten umgebaut. Die Finanzierung der Umbauarbeiten wird unter anderem durch die maximale Förderungssumme der Jugendbank von 400€ ermöglicht.

Die Jury der Jugendbank, bestehend aus der Koordinationsstelle für Jugendpartizipation der StädteRegion Aachen (DasGeht), der Bezirksschüler*innenvertretung und der Bürgerstiftung Lebensraum Aachen freut sich, dieses Projekt unterstützen zu können.

, Jugendbankantrag
Kategorien: Aachen, StädteRegion Aachen

Der neue Jugendbankantrag „Girlsskate“

Woman on a Longboard

Das Projekt „Girlsskate Aachen“ wurde am 05. September 2020 durch Maria Voth Velasco ins Leben gerufen.

Das Projekt trägt zur sozialen Entwicklung der Stadt Aachen bei. Das Ziel des Projektes ist, mehr Mädchen und Frauen zum Skateboarding kreativ und integrativ anzurgen. Durch die Mithilfe mehrerer Freiwilligen, versucht Frau Velasco jeden Samstag aufs Neue ihrer Truppe Skaten beizubringen.
Das Projekt ist schon nun ein großer Erfolg, denn alle 25 Plätze sind jeden Samstag belegt.
Die Gruppe besteht aus Frauen und Mädchen, welche im Alter von 8 bis 35 Jahren sind. Der Kurs findet jeden Samstag von 14 bis 17 Uhr am Audimax in Aachen statt.

„Der Kurs ist ein riesen Erfolg! Mich freut es wie viele junge Frauen das Skaten erlernen möchten. Es läuft so gut, dass wir über einen zweiten Kurs ab Januar nachdenken.“, erzählte uns Maria Voth Velasco.

Wir bedanken uns bei der Bürgerstiftung Lebensraum Aachen für die Finanzierung des Projektes und die tolle Kooperation.

Wir wünschen allen Teilnehmerinnen noch viel Erfolg und vor allem Spaß!

, Städteregionstagswahlen 2020
Kategorien: Aachen, Alsdorf, Baesweiler, Eschweiler, Herzogenrath, Monschau, Roetgen, Simmerath, StädteRegion Aachen, Stolberg, Würselen

Städteregionstagswahlen 2020

Am 13. September 2020 wurde ein neuer Städteregionstag gewählt. Alle Bürger_innen der StädteRegion Aachen waren aufgefordert ihre Stimme abzugeben. Mit einer Wahlbeteiligung von 53,18% wurde ein neuer Städeregionstag gewählt.

Falls auch Du wissen möchtest was der Städteregionstag für Dich macht, schaue Dir das Erklärvideo hier an!

Dr. Grüttemeier, Tim (CDU)

Ein neuer Städteregionsrat wurde schon am 18. November 2018 gewählt. Mit einer Mehrheit von 52,60% wurde Dr. Tim Grüttemeier gewählt.

Wir wünschen unserem Städteregionsrat viel Glück, Erfolg und Spaß mit seinem neuen Städteregiontag!

, Stichwahlen
Kategorien: Aachen, Monschau, StädteRegion Aachen, Würselen

Stichwahlen

Am 27. September finden in einigen Kommunen die Stichwahlen zu den Bürgermeister_innenwahlen statt.

Eine Stichwahl findet immer dann statt, wenn niemand eine absolute Mehrheit im ersten Wahldurchgang erzielen konnte. Dies ist in drei Kommunen der StädteRegion Aachen der Fall. Indiesen drei Kommunen findet am Sonntag, den 27. September 2020 eine Stichwahl zwischen zwei Kandidaten_innen statt.

In folgenden Kommunen wird gewählt:

  • Aachen
  • Monschau
  • Würselen

Zur Wahl stehen in Aachen Harald Baal (CDU) und Sibylle Keupen (Die Grünen).

In Monschau hat man am 27. September die Wahl zwischen Silvia Mertens (Die Grünen) und Margareta Ritter (CDU).

In Würselen stehen Stefan Mix (SPD) und Roger Nießen (CDU) zur Wahl.

Für weitere Informationen zu den einzelnen Kandidaten_innen stehen weiterhin die Steckbriefe und Vorstellungvideos hier zur Verfügung.

Falls Du nicht aus den oben genannten Kommunen kommst, hat deine Kommune am Sonntag, den 13.September 2020 einen Bürgermeister gewählt. Hier findest du eine Auflistung der neuen Bürgermeister, welche ab dem 01. November 2020 amtieren werden:

, DasGeht als Bürgermeister?!
Kategorien: Baesweiler, Eschweiler, Herzogenrath, Simmerath, StädteRegion Aachen, Würselen

DasGeht als Bürgermeister?!

Livestream am 08. September 2020

Am Dienstag fand unser Livestream „DasGeht als Bürgermeister?!“ statt.

Teilgenommen haben folgende nicht mehr zur Wahl stehende Bürgermeister :

  • Dr. Willi Linkens (Baesweiler)
  • Rudi Bertram (Eschweiler)
  • Karl-Heinz Hermanns (Simmerath)
  • Arno Nelles (Würselen)

Zusätzlich stand der Städteregionsrat Dr. Tim Grüttemeier bei allen Frage Rede und Antwort.

In den zwei Stunden konnten wir viel über das Amt des Bürgermeisters herausfinden. Durch die informativen Antworten der Bürgermeister wurden alle Aufgaben, Rollen, Verantwortungen und Herausforderungen eines Bürgermeisters/ einer Bürgermeisterin anschaulich erklärt.

Zu Beginn der Veranstaltung waren über 1.000 Schüler_innen zugeschaltet. Von ihnen wurden wir mit vielen, tollen und interessanten Fragen überrascht. Die Bürgermeister haben auf viele der eingesendeten Fragen reagiert. Basierend auf dem Feedback, können wir sagen, dass das Format eines Livestreams super gelaufen ist.

Falls Du unseren Livestream nicht mitverfolgen konntest, hast Du die Möglichkeit ihn auf YouTube nochmal anzusehen.

https://www.youtube.com/watch?v=Aa_WXtoYOMs

Wir bedanken uns bei dem Berufskolleg Herzogenrath für die Initiation und die tolle Kooperation.

, Briefwahl
Kategorien: Aachen, Alsdorf, Baesweiler, Eschweiler, Herzogenrath, Monschau, Roetgen, Simmerath, StädteRegion Aachen, Stolberg, Würselen

Auch du willst wählen, aber kannst nicht am 13. September oder möchtest aufgrund des Corona-Virus zu Hause bleiben? Dann wähle per Briefwahl.

Wie bei allen Wahlen seit 1957 kann man auch bei den Kommunalwahlen 2020 per Briefwahl wählen.

Wie der Name schon verrät ist die Briefwahl eine Wahl unabhängig von Ort und Zeit.

Bei ihr wird der Stimmzettel vom Wähler_innen in einem verschlossenen Umschlag (Brief) zusammen mit einem Wahlschein in einem größeren verschlossenen Umschlag vor dem Wahltag in der Regel per Post an die Wahlämter (oder ggfs. auch an andere Behörden) versandt oder dort direkt abgegeben. Durch die Postlaufzeiten ist die Briefwahl hinsichtlich des Zeitpunkts der Stimmabgabe auf dem Stimmzetttel eine Voraus-Wahl.

Verfahren einer Briefwahl

Die Briefwahl muss mündlich oder schriftlich bei der zuständigen Wahlbehörde/ Gemeinde beantragt werden (etwa unter Benutzung der Wahlbenachrichtigung oder per Brief/Telefax/E-Mail). Macht das rechtzeitig, denn die Antragsfrist ist der 11. September 2020 um 18 Uhr. Im laufe der nächsten Tage erhältst du deine Stimmzettel per Post und schickst sie ausgefüllt zurück. Dabei musst du darauf achten den richtigen Stimmzettel in den richtigen Umschlag zu packen.

, 9. Jugendforum in Roetgen
Kategorien: Roetgen, StädteRegion Aachen

9. Jugendforum in Roetgen

Gestern, am 17. August 2020 durften wir das 9. Roetgener Jugendforum besuchen. Gemeinsam mit einer Vielzahl an Jugendlichen konnten wir vieles über die – trotz der besonderen Umstände – hervorragende Arbeit des Roetgener Jugendbeirates erfahren. Die Forderung der roetgener Jugendlichen, die Bushaltestellen mit kostenfreiem W-LAN auszustatten wurde durch die Unterstützung des Gemeinderates umgesetzt. Aktuell strebt der Jugendbeirat die Errichtung eines Treffpunktes für Jugendliche innerhalb ihrer Gemeinde an. Bürgermeister Jorma Klauss berichtete, dass dieses Projekt bereits in den Planungen des Gemeindehaushaltes aufgenommen sei und man nun nach einer sinnvollen Lösung für die Verwirklichung des Projektes suche. Jetzt wird nach einem Verfahren für die Umsetzung dieses Projektes gesucht.
Natürlich haben wir im Laufe der Veranstaltung auch über die bevorstehenden Kommunalwahlen gesprochen. Zu diesem Thema konnten wir auch einen „kleinen“ Input geben.

Dem neugewählten Vorstand des Jugendbeirats Roetgen wünschen wir alles Gute und weiterhin eine gute Hand für die kommende Legislaturperiode.
Wir freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit!

, Generationswechsel – JuPa 11.0
Kategorien: Alsdorf, Baesweiler, StädteRegion Aachen, Stolberg

Generationenwechsel – JuPa 11.0

Seit Anfang des Monats sind wir – Dörthe und Lars – die neuen Gesichter in der Koordinationsstelle für Jugendpartizipation. Wir freuen uns auf ein ereignisreiches Jahr!

Bisher konnten wir uns schon gut einleben und freuen uns schon sehr auf die Veranstaltungen zur Kommunalwahl, dessen Vorbereitungen wir hauptsächlich von unseren Vorgängerinnen Diana und Melissa übernehmen. Gemeinsam mit Ines wollen wir viel erreichen und sind gespannt was auf uns zukommt.
Auch im Bereich der kulturellen Bildung gibt es Zuwachs im Bildungsbüro. So freuen wir uns auch auf eine gute Zusammenarbeit und viel Spaß mit Ann-Sophie Kurr.

, Pride month
Kategorien: StädteRegion Aachen

Let’s be proud!

Die meisten von uns kennen den Christopher Street Day (CSD) als bunte, verrückte Parade, mit ausgelassenen Partys und Konzerten. Aber so viele von uns realisieren nicht, wie wichtig diese Form der Demonstration ist, wie wichtig diese ganze Bewegung ist, die dahinter steckt.

Der CSD bzw. der gesamte „Pride Month“ sind ein lauter Aufschrei im Kampf um Gleichberechtigung und Anerkennung und ja, es ist ein Kampf – immer noch, auch im Jahr 2020. Und das ist schockierend und kaum zu glauben. Aber es klein zu reden, macht die Ungerechtigkeit und die immer noch vorherrschenden Missstände nicht weniger real.

Für alle diejenigen, die jetzt den Kopf schütteln und sich denken, dass das nur reißerische Übertreibungen seien, können wir gerne nochmal zusammen durchgehen, was so abgeht:

Aktuell kommt wieder eine Debatte bezüglich des Blutspendeverbots für homosexuelle und transgeschlechtliche Menschen auf. Denn sie gelten offiziell immer noch als „Risikogruppe“ und waren bis 2017 kategorisch von der Blutspende ausgeschlossen. Seit einer Änderung der „Richtlinie Hämotherapie“ dürfen schwule Männer nun Blut spenden, aber nur unter bestimmten Bedingungen und nur nachdem sie mindestens seit einem Jahr kein „sexuelles Risikoverhalten“ mehr ausgelebt haben. Lassen wir das erstmal so stehen.

2017 gab es nämlich noch eine weitere Veränderung: Seit dem 1. Oktober 2017 dürfen endlich auch gleichgeschlechtliche Paare in Deutschland heiraten. Vorher gab es nur die Möglichkeit einer sogenannten „Eingetragenen Lebenspartnerschaft“ – das aber wiederum auch erst seit 2001.

Trotz dieser mittlerweile offiziell gleich gestellten Ehe sind wir da noch lange nicht am Ziel. Denn die „Homo-Ehe“ gilt immer noch als großer Erfolg und nicht als Selbstverständlichkeit, was man alleine daran merkt, dass explizit von der „Homo-Ehe“ die Rede ist.

Eine andere Debatte im Deutschen Bundestag waren in diesem Jahr wiederum die sogenannten „Konversionstherapien“, bei denen homosexuelle bzw. transgeschlechtliche Menschen „umgepolt“ bzw. von ihrer Gesinnung „geheilt“ werden sollen. Diese Debatte hat dazugeführt, dass der Bundestag für ein Verbot solcher Konversionstherapien bei Minderjährigen gestimmt hat. Dass dieses Verbot nötig ist, bedeutet also, dass es immer noch Angebote zu solchen Therapien gibt und dieses eingeschränkte Verbot wurde einfach jetzt erst im Jahr 2020 auf den Weg gebracht. Sowas ist doch völlig absurd für uns als junge Generation.

Ähnlich absurd wie die Tatsache, dass erst am 17. Mai 1990 von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) beschlossen wurde, Homosexualität von der Liste der psychischen Erkrankungen zu streichen. Das ist jetzt gerade einmal 30 Jahre her, was absolut keine lange Zeitspanne in unserer Geschichte ist.

Und sogar erst 4 Jahre später, im Juni 1994, wurde der Paragraph 175 des Strafgesetzbuches abgeschafft, der „sexuelle Handlungen zwischen Personen männlichen Geschlechts“ in Deutschland unter Strafe stellte. Dazu dient der 17. Mai mittlerweile jährlich als Gedenk- und Mahntag im Zeichen des „Internationalen Tages gegen Homophobie, Transphobie und Biphobie (IDAHOBIT)“.

Ermahnt zu werden, ist wichtig und zwar nicht nur, um zu sehen, was schon alles erreicht wurde, sondern vielmehr, um motiviert zu werden, sich weiter für neue Veränderungen einzusetzen.

Denn auch wenn in einem Drittel der Staaten der Erde einvernehmliche homosexuelle Handlungen immer noch als Verbrechen eingestuft werden und in elf Staaten (darunter u.a. Afghanistan, der Irak und Saudi-Arabien) Homosexuellen laut „International Lesbian, Gay, Bisexual, Trans and Intersex Association (ILGA)“sogar die Todesstrafe droht , ist es einfach nicht weniger schlimm, welcher Diskrimierung Homo- und Transsexuelle auch in Deutschland immer noch ausgesetzt sind und wie heteronormativ unsere Gesellschaft weiterhin zu großen Teilen ist. Es ist keine Kleinigkeit sich als queer z.B. zu outen. Unzählige Jugendliche versuchen jahrelang ihre eigenen Gefühle zu unterdrücken oder zu verstecken und gleichgeschlechtliche Paare, die sich in der Öffentlichkeit zeigen, sind immer noch bösen Blicken und Beleidigungen ausgesetzt.

Bis also tatsächliche Gleichberechtigung herrscht, ist es noch ein langer Weg, und jede*r von uns sollte dabei mithelfen, ihn zu gehen. Das gilt selbstverständlich nicht nur für den Pride Month, sondern für jeden einzelnen Monat im Jahr.

Lasst uns ein Zeichen setzen. Let’s be proud!!

von Diana Bärenz

, #blacklivesmatter
Kategorien: StädteRegion Aachen

#blacklivesmatter

Beiträge mit dem Hashtag #blacklivesmatter bestimmen aktuell unseren Social Media-Feed, der #blackouttuesday färbte unzählige Posts schwarz und Fotos und Videos mit einer Trigger-Warnung, die Polizeigewalt, Rassismus und die Aufstände dagegen zeigen, gehen gerade tagtäglich um die Welt.
Die Tötung des Afroamerikaners George Floyd am 25. Mai 2020 in Minneapolis im US-Bundesstaat Minnesota löste einen weltweiten Aufschrei aus und sorgt seither für Unruhen und Proteste auf der ganzen Welt. Dabei entladen sich Spannungen, die seit Jahrzehnten befeuert werden. Schließlich ist Rassimsus kein neuartiges Phänomen und Polizeigewalt hat alleine in den USA in der Vergangenheit bereits eine lange Liste von Leben gekostet. Deshalb geht es bei vielen Demonstrationen auch um die Initiative #saytheirnames, denn kein Opfer dieser Gewalt und dieses Hasses soll vergessen werden und die Erinnerung an jede_n Einzelne_n soll uns wachrütteln.

Foto: Unsplash (Frankie Cordoba)

Egal ob 8:46 Minuten langes gemeinsames Schweigen bei einer „Silent Demo“ oder lautstarke Proteste – die verschiedenen Formen der Demonstration verfolgen aktuell die gleichen Ziele: Forderungen nach einem Systemwandel, nach strenger Gesetzgebung und Einschränkungen für die Polizeiarbeit gegen Racial Profiling, Forderung nach Schutz vor struktureller Diskriminierung. Es geht um Gerechtigkeit und Veränderung.
Jede_r von uns soll nun Teil dieser Veränderung sein und aktiv werden. Dazu rufen nicht nur bekannte Persönlichkeiten, sondern auch Menschen aus unserem privaten Umfeld jetzt auf Social Media auf.
Dagegen ist auf den ersten Blick nichts einzuwenden und sie setzen sich ja ohne Zweifel für eine gute Sache ein. Es steht uns natürlich auch allen frei, was wir in den sozialen Netzwerken teilen und veröffentlichen und wir können dort nach Lust und Laune unsere Meinungen und Einstellungen nach außen tragen.
Dabei sollten wir allerdings nicht vergessen, uns unsere Meinung fundiert zu bilden, Quellen zu überprüfen und Postings zu hinterfragen. Unreflektiert und ungefiltert alle möglichen Statements, Videos und Take-Action-Angebote zu verbreiten und sich selber mit Journalist_innen, Expert_innen und Wissenschaftler_innen auf eine Stufe zu stellen, bringt uns definitiv nicht weiter.
Genauso wenig, wie es Teil der Lösung ist, mit dem Finger auf andere zu zeigen und zu behaupten, sie seien Teil des Problems, nur weil sie nicht genauso viele Insta-Storys zu dem Thema reposten wie man selber vielleicht. Es gibt nämlich keine Patent-Lösung dafür, wie wir uns nun zu verhalten haben und was richtig und was falsch ist. Dieses Entweder-Oder-Denken vergisst so viele Facetten und Abstufungen von Engagement und Veränderung. Wir müssen jetzt nicht alle plötzlich Aktivist_innen werden und intimste Gedanken mit der Internet-Öffentlichkeit teilen. Wir können alle für uns entscheiden, wie wir auf diese grausamen Umstände reagieren können und möchten, und es ist niemand pauschal Teil des Problems oder im Unrecht, nur weil er oder sie nicht seit der Gründung der Bewegung „Black Lives Matter“ 2013 aktiv mit dabei ist. Wir dürfen trotzdem alle auch jetzt „erst“ unsere Stimme erheben und wir dürfen uns eben auch genauso gut auf Social Media zurückhalten.
Trotzdem ist der Hype dieser Bewegung gerade natürlich sehr wichtig und von großer politischer Bedeutung. Schließlich ist es nicht tragbar, dass im Jahr 2020 überhaupt noch daran erinnert werden muss, dass „schwarze Leben zählen“…

von Diana Bärenz

StädteRegion Aachen

Dieses Projekt wurde mit Unterstützung der Europäischen Union durch das Programm JUGEND IN AKTION finanziert. Der Inhalt dieses Projektes gibt nicht notwendigerweise den Standpunkt der Europäischen Union oder der Nationalagentur JUGEND für Europa wieder und sie übernehmen dafür keine Haftung.


StädteRegion Aachen