, Jupa 8.0 verabschiedet sich
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Das Ende einer Ära und der Ausblick auf eine strahlende Zukunft!

Es ist kaum zu fassen! Vor einer guten Woche haben wir unsere Arbeit noch im SRT vorgestellt, haben gutes Feedback von der Politik bekommen und waren noch vollkommen im Arbeitsmodus.

Und heute? Heute ist unser letzter Tag in der Koordinationsstelle und wir packen all die Sachen ein, die sich über die letzten zwölf Monate so angesammelt haben. Zeitungsartikel, Broschüren, Ablaufpläne, Kaffee- und Teetassen, Müslischalen und Fotos müssen nämlich für eine neue Generation weichen. So ist es eben. Jedes Jahr ziehen alte FSJler aus und neue engagierte Menschen ein, um diesen Raum und die Koordinationsstelle neu zu gestalten.

Dieses Mal ist es jedoch nochmal etwas anders. Denn nicht nur wir FSJlerinnen brechen zu neuen Ufern auf, sondern auch die studentische Hilfskraft wechselt. Florian verlässt mit uns gemeinsam die StädteRegion und beendet nach vier Jahren seine Zeit als Begleiter und Mentor der FSJler. In den letzten vier Jahren war er die Konstante der Koordinationsstelle. Er hat vier Generationen eingearbeitet, begleitet und bestärkt und hat die Erkenntnisse und das Wissen von Jahr zu Jahr weitergetragen.

Natürlich ist es dann schade, wenn so eine Ära endet, aber der Blick in die Zukunft ist vielversprechend. Ines kommt nämlich in die Koordinationsstelle zurück und übernimmt die Stelle von Florian. Gemeinsam mit den beiden neuen FSJlerinnen startet sie am 1. August in die 9. Generation von Jupa und wir sind überzeugt, dass auch das ein geniales Jahr wird.

An dieser Stelle möchten wir uns nocheinmal bei allen bedanken, die uns in diesem Jahr begleitet haben und die dieses Jahr mitgestaltet haben. Wir haben so unglaublich viel gelernt und erlebt hier im Bildungsbüro und sind für diese großartige Zeit einfach nur dankbar.

Wir sind richtig neidisch auf unsere Nachfolgerinnen, weil all das, was wir erlebt haben und was uns geprägt hat, noch vor ihnen liegt und wir wünschen ihnen für ihr Jahr alles, alles Gute und viel Erfolg. Ihr werdet das rocken!

, Bildungsfahrt 2018
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#visitEP – Bildungsfahrt nach Brüssel – 18. Juni 2018

15 Auszubildende der StädteRegion, 15 Jugendliche aus unseren Projekten, ein Dezernent für Bildung, Jugend und Strukturentwicklung und drei Jupas. Man stecke diese in einen Bus und schicke den Bus nach Brüssel und schon entsteht eine spannende Bildungsfahrt ins EU-Parlament. Geplant und organisiert wurde dieser Tag gemeinsam mit der Jugend- und Auszubildendenvertretung (JAV) der StädteRegion Aachen.

Um 8:30 Uhr morgens ging es mit dem Bus vor dem Städteregionshaus los. Unser erstes Ziel war das Europäische Parlament. Dahin wurden wir von den Europaabgeordneten Sabine Verheyen und Arndt Kohn eingeladen, um mit ihnen über europäische Themen zu dikutieren und einen Einblick in die Arbeit eines MdEPs (Mitglied des Europäischen Parlaments) zu geben. Bei der Diskussion ging es vor Allem um Energiepolitik, die Zukunft Europas und wie man die EU für alle, die darin Leben attraktiver gestalten könnte.

Nach einer kurzen Besichtigung des Plenarsaals und einem Mittagessen in der Besucherkantine des Parlaments, besuchten wir gemeinsam das Parlamentarium. Dabei handelt es sich um ein multimediales und interaktives Museum in der Nähe des Parlaments. Mit Hilfe eines Multimediaguides kann man dort in allen 24 Amtssprachen der EU erkunden, wie die EU entstanden ist, wie sie aufgebaut ist und wie sie uns in unserem Alltag beeinflusst.

Nach diesen vielen gesammelten Eindrücken machten wir uns auf den Rückweg. Einen Stopp gab es jedoch noch am Atomium in Brüssel, an dem alle die Möglichkeit hatten, noch ein paar schöne Erinnerungsfotos zu schießen.

Es war ein wirklich spannender und informativer Tag und wir gehen davon aus, dass das nicht unsere letzte Brüsselfahrt gewesen sein wird.  

, Behördenleitungsgespräch 2018
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Austausch zwischen Behördenleitung und Bezirksschülervertretung – 17. April 2018

Am 17. April 2018 hatte die Bezirksschülervertretung erneut die Möglichkeit, mit der Behördenleitung der StädteRegion in einen Dialog zu treten. Die Dezernenten der StädteRegion Aachen sowie Städteregionsrat Helmut Etschenberg und zwei Vertreter der Stabsstelle für Öffentlichkeitsarbeit setzten sich am Nachmittag in der obersten Etage des Städteregionshauses mit der BSV zusammen, um mehr über die gegenseitige Arbeit zu erfahren, Wünsche zu äußern, Probleme anzusprechen und Feedback zu geben.

Nach einer kurzen Begrüßung durch uns und einer Vorstellungsrunde, stellte die BSV zunächst die Arbeit des vergangenen Jahres vor. Auch die Dezernenten erklärten noch einmal kurz ihre Handlungsfelder.

Darauf folgte ein Austausch über die Gremienarbeit der BSV. Ein wichtiger Bestandteil der Arbeit der Bezirksschülervertreter ist die Position als beratendes Mitglied in den politischen Ausschüssen der StädteRegion. Die Schülerinnen und Schüler sitzen in sieben Ausschüssen und im Inklusionsbeirat und können sich zu den Themen äußern, Anträge stellen und Denkanstöße aus ihrem Blickwinkel geben. Die Mitglieder der BSV freuten sich dabei sehr über die Wertschätzung und Anerkennung von Seiten der Politik, sowie dem respektvollem Umgang miteinander. Aus ihrer Sicht finden die Gespräche zwischen ihnen und den Politikern immer auf Augenhöhe statt und die Meinungen von Seiten der Jugendlichen werden ernst genommen.

Die Dezernenten lobten wiederum den Einsatz und das Engagement der Schülerinnen und Schüler und betrachten ihre Arbeit als Bereicherung in der Politik, da sie eine andere Sicht auf die verschiedenen Themen haben und neue Ideen einbringen. Darüber hinaus wünschte sich die Behördenleitung, dass die Jugendlichen noch mehr mitdiskutieren und boten an, sich bei komplizierteren Themen zusammenzusetzen, um die Sachverhalte zu erklären.

So wie im letzten Jahr, endete auch dieses Behördenleitungsgespräch sehr ergebnisreich. So wird die BSV in naher Zukunft einen Mailzugang der StädteRegion erhalten und bald unter bsv@staedteregion-aachen.de erreichbar sein. Zudem soll die Zusammenarbeit beim Thema Tihange gestärkt werden und die Vertreter der Öffentlichkeitsarbeit boten an, die BSV bei dieser stärker zu unterstützen.

Das Austauschtreffen war also wieder ein voller Erfolg. Es ist eine großartige Erfahrung und Wertschätzung für die Jugendlichen und wir freuen uns, dieses Format auch in den kommenden Jahren immer wieder durchführen zu können.

, SV-Tag 2018
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7. Städteregionaler Schülervertretungstag – 15. März 2018

Am 15. März 2018 fand der siebte Schülervertretungstag in der StädteRegion Aachen wieder einmal im VIP-Bereich des Tivolis statt. Mit insgesamt 250 SchülerInnen und LehrerInnen war der siebte SV-Tag zugleich der größte SV-Tag seit seiner Entstehung. Darauf sind wir mächtig stolz, wissen aber auch, dass das ohne die tatkräftige Unterstützung der BSV, unserer Praktikanten und ehemaliger FSJler sowie den kompetenten Workshopreferenten niemals möglich gewesen wäre.

Bei der Begrüßung haben wir uns gefreut, Dr. Magrete Schmeer (Bürgermeisterin der Stadt Aachen), Dr. Sascha Derichs (stellvertretender Dezernent der StädteRegion Aachen) und Robert Voigtsberger (Beigeordneter der Stadt Stolberg) begrüßen zu dürfen. Nach einer kurzen Einleitung von unserer Seite haben sie erläutert, was für sie gute SV-Arbeit ausmacht, was sie tun würden, wenn sie noch in der SV wären und wie begeistert sie von dem Engagement junger Menschen sind. Daraufhin verlasen sie die Gewinner des Wettbewerbs „Beste Schülervertretung der StädteRegion Aachen 2018“ und übergaben den Siegern ihre Urkunden. Den ersten Platz belegte dabei das Städtische Gymnasium Eschweiler.

Anschließend ging es dann mit den Regionalrunden weiter, die von der Bezirksschülervertretung geleitet wurden. Diese waren in diesem Jahr insofern anders, als dass die Runden nicht mehr nur aus Schülervertretern einer Region bestanden. Im letzten Jahr hatte sich gezeigt, dass die SchülervertreterInnen einer Region bereits gut miteinander vernetzt sind, sodass in diesem Jahr Raum für neue Ideen über die eigene Region hinaus geschaffen werden sollte. Dafür hatten die SchülervertreterInnen in ihren Regionalrunden die Chance über Projekte an ihren Schulen zu sprechen, die sie bereits durchgeführt haben oder die sie noch verwirklichen wollen. Außerdem wurde in den Regionalrunden über die Strukturen der Bezirksschülervertretung und die Rechte von Schülerinnen und Schülern gesprochen.

Nach einer Mittagspause ging es in den 13 Workshops um Fragen wie „Wie kann ich Dinge so sagen, dass sie strukturiert und zielsicher rüberkommen?“, „Was ist ein Projekt?“, „Was ist überhaupt Management?“, „Wieso ist es wichtig UnterstützerInnen zu haben?“, „Wie funktioniert Kommunalpolitik?“ oder „Wie wird mein Team eins und arbeitet miteinander?“. Außerdem gab es die Möglichkeit an einem Alemannia-Workshop teilzunehmen, bei dem die Schülerinnen und Schüler eine Führung durch den Tivoli erhielten mit anschließender Diskussionsrunde zum Thema „Fair Play im Sport“. Gehalten wurden die Workshops von Fachleuten der Rheinisch-Westfälischen-Technischen Hochschule Aachen, der Konrad-Adenauer-Stiftung, der Friedrich-Naumann-Stiftung, des SV Bildungswerkes, der Friedrich-Ebert-Stiftung, des Vereins „Politik zum Anfassen e.V.“, des Beteiligungskonzeptes Aula, des Vereins „Politischer Arbeitskreis Schulen e.V.“, der Heinrich-Böll-Stiftung, der Alemannia Aachen und des Bildungsbüros.

Der SV-Tag hat uns großen Spaß gemacht und wir hoffen auf genau so viele engagierte und begeisterte Schülerinnen und Schüler im nächsten Jahr!

, Food & Talk – Roetgen
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Food & Talk – Roetgen am 07. März 2018

Ortsentwicklung, Soziales, Mobilität, Jugendbeteiligung, Persönliches und Europa sowie der „heiße Stuhl“ – das waren am Mittwochabend die Themen bei „Food & Talk“ im Landgasthof Gut Marienbildchen in Roetgen. Das Prinzip der Veranstaltung ist dabei wie folgt: In Zusammenarbeit mit uns haben Mitglieder des Jugendbeirates Roetgen und weitere engagierte Jugendliche sich vor der „Food & Talk“-Veranstaltung Fragen zu verschiedenen Themen überlegt, die sie den PolitikerInnen stellen wollen. Bei einem Fingerfood-Menü werden diese Fragen dann mit den PolitikerInnen an verschiedenen Thementischen und in lockerer Atmosphäre diskutiert.

Am Abend selbst gab es sieben Thementische an denen 2-4 Jugendliche, ein Moderator und im Wechsel die sieben PolitikerInnen Platz genommen haben. Mit dabei waren der Bürgermeister der Gemeinde Jorma Klauss, Janine Köster von der SPD, Stephan Speitkamp von der CDU, Dr. Georg Dittmer von der FDP und Ingrid Karst-Feilen von den Grünen sowie die Vorsitzenden der PRB und UWG, Anita Buchsteiner und Silvia Bourceau. Die Fragen gingen von „Welche grundlegenden Probleme gibt es ihrer Meinung nach bei der Ortsgestaltung in Zukunft?“ über „Wie engagieren Sie sich sozial in Roetgen?“ bis hin zu ganz persönlichen Fragen wie „Hatten Sie schon einmal das Gefühl, dass ihre Stimme nichts wert ist?“. Auf dem „heißen Stuhl“ durfte schließlich in einer schnellen Fragenrunde nur mit Ja oder Nein seitens der PolitikerInnen geantwortet werden. Die Fragen waren hier sowohl politischer Natur „Sind die für die Abschaltung von Tihange und Doel?“ als auch von persönlichem Interesse „Haben Sie Instagram?“.

Zum Abschluss des Abends sprachen alle Teilnehmer von einem gelungenen Abend mit interessanten Gesprächen und leckerem Essen. Bürgermeister Jorma Klauss bedankte sich in seiner Abschluss-Ansprache für den schönen Abend und betonte noch einmal, wie wichtig Veranstaltungen wie diese seien, um die Partizipation zu stärken. „Food & Talk ist ein interessantes Format, welches den notwendigen Dialog zwischen Jugend und Politik herbeiführt. Der Abend war für beide Seiten eine Bereicherung und es besteht auf jeden Fall Wiederholungsbedarf“ bekräftigte auch der Vorstand des Jugendbeirates Roetgen, Florian Rohn.

, Bildungstag 2017
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Bildungstag 2017

Wie können Bildungsverantwortliche jungen Menschen die Chance geben, das Beste aus ihren Talenten und Begabungen zu machen – unabhängig von Herkunft oder Hintergrund? Das war das Thema des Bildungstags 2017 mit dem Titel „Talentiert? Na klar! Begabungen entdecken und fördern“. Etwa 500 Bildungsverantwortliche aus der Region haben die Veranstaltung besucht, sich informiert und vernetzt. Was viele Bildungsprofis interessiert, ist die Umsetzung in der Praxis von Bildungseinrichtungen wie Kindertagesstätten, Schulen, außerschulischen Lernorten oder in der Jugendarbeit. Ein Vortrag des Bildungsforschers Aladin El-Mafaalani und 14 Workshops gaben Anregungen dafür, Kinder und Jugendliche gezielt dazu anzuregen, ihre individuellen Stärken zu entdecken und auszubauen.

Über 300 Teilnehmer besuchten auch die Workshops am Nachmittag, die in der städtischen Maria Montessori Gesamtschule in Aachen stattfanden. Hier ging es um die Frage, wie Talentförderung in die praktische Arbeit von Bildungseinrichtungen eingebunden werden kann. Die pädagogischen Fachkräfte beschäftigten sich mit verschiedenen Aspekten der Talent- und Begabungsförderung. Themen waren hier unter anderem die Übergänge, zum Beispiel vom Kindergarten zur Grundschule oder von der Schule in den Beruf, inklusive und diversitätssensible Pädagogik, die Nutzung neuer Medien oder die kulturelle Bildung. Zum Fördern und Fordern gehören gegenseitige Wertschätzung und Respekt ebenso wie Mut und Führungskompetenz. Wichtig sind außerdem Kreativität und die Bereitschaft, sich auf Neues einzulassen.

Bei der Abendveranstaltung erläuterte Bildungsexperte Aladin El-Mafaalani, warum sich Armut so oft negativ auf den Bildungserfolg von Kindern und Jugendlichen auswirkt und wie man als Bildungsverantwortlicher darauf reagieren kann. Denn Bildungsaufstieg ist keine Frage alleine von Leistung der Kinder und Jugendlichen. Gerade sozial benachteiligte junge Menschen brauchen hier Unterstützung. Entscheidend ist aber auch, so betonte El-Mafaalani, dass die jungen Menschen selbst entscheiden, an sich zu arbeiten, sich zu verändern.

Wir selbst haben den Bildungstag gemeinsam mit unserer Kollegin Burcu Aydin moderiert. Sie absolviert gerade ein kulturelles Jahr im Bildungsbüro. Wir führten ein kleines Interview mit Frau Schwier, der Dezernentin der Stadt Aachen für Bildung und Kultur, Schule, Jugend und Sport und berichteten davon, wer unsere Talente gefördert und ohne wen wir wahrscheinlich nicht auf dieser Bühne hätten stehen können.

Wir sind dem Bildungsbüro unglaublich dankbar und sehr stolz, dass wir drei FSJ-lerinnen diesen besonderen Tag moderieren durften. Für uns war es ein sehr besonderer Tag und eine tolle neue Erfahrung, die wir so schnell nicht vergessen werden. Damit hat auch das Bildungsbüro einen Teil zu unserer Talentförderung beigetragen, der sich in unserem verbleibenden Jahr sicher noch vergrößern wird.

, BeVo-Klausurtagung 2017
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BeVo-Klausurtagung 2017

Am 13.10. startete die Bezirkschülervertretung gemeinsam mit uns in das jährliche, dreitägige Weiterbildungsseminar für den Vorstand. Hier standen nicht nur Teambuilding und Projektmanagement auf dem Programm, sondern auch Rhetorik und vieles mehr.

Freitags nachmittags ging es für 13 Mitglieder des Bezirksvorstands mit dem Bus in die Eifel, um dort ein Wochenende lang kommende Projekte zu  planen und sowohl Anregungen als auch Motivation für die Arbeit in diesem Schuljahr zu sammeln. Nach der Ankunft in der Jugendherberge Simmerath-Rurberg, folgte zuerst ein Workshop zum Thema Projektmanagement. Neben verschiedenen Schritten zur Umsetzung eines Projektes, wurden auch kreative Diskussions- und Brainstormingmethoden geübt und mit eigenen Projektideen verknüpft. Da ein Bezirksvorstandsmitglied an diesem Abend volljährig wurde, haben wir das gewöhnliche Abendessen durch einen Grillabend ersetzt, um diesen Anlass zu feiern und den Abend gemütlich ausklingen zu lassen.

Samstagmorgen nach dem Frühstück hieß es dann Rhetorik! Über einen Zeitraum von vier Stunden erläuterte Björn Meißner, Referent der RWTH, verschiedene Argumentationsstrategien und gab den Teilnehmern die Chance, das Erlernte in Vorträgen und Gruppendiskussionen umzusetzen und persönliches Feedback zu erhalten. Der restliche Tag wurde genutzt, um an den Themenschwerpunkten der BSV zu arbeiten, in Kleingruppen Zielsetzungen zu formulieren und organisatorische Angelegenheiten zu besprechen. Darüber hinaus wurde auch der Kooperationsvertrag zwischen der Koordinationsstelle Jugendpartizipation und der BSV unterzeichnet, welcher unsere Zusammenarbeit für dieses Schuljahr regelt. Aufgelockert wurde diese Arbeitsphase immer wieder durch kleine Spiele und Warmups an der frischen Luft.

Auch der Sonntag befasste sich weiterhin mit den Themenschwerpunkten und deren Zielsetzungen, die die Leitlinien für die Arbeit des Bezirksvorstands in diesem Jahr vorgeben. Diese wurden im Plenum vorgestellt, es gab Feedback, Kritik und die Möglichkeit seine Pläne noch einmal genauer zu definieren oder zu überarbeiten. Den Abschluss machte ein Info-Block über die Strukturen der Landesschülervertretung, welcher besonders als Vorbereitung auf die nächste Landesdelegiertenkonferenz dienen sollte. Nach einer gemeinsamen Reflexion und dem obligatorischen Aufräumen, ging es dann wieder zurück nach Aachen.

Dieses Wochenende hat den Zusammenhalt der BSV gestärkt, die Arbeitsweise festgelegt und es konnten viele offene Fragen geklärt werden. Wir hatten eine spannende Zeit und freuen uns auf die Zusammenarbeit und die Umsetzung der geplanten Projekte!

, 6 Parteien, 730 Schüler, unglaublich viele Fragen
Kategorien: Herzogenrath

6 Parteien, 730 Schüler, unglaublich viele Fragen

Am Donnerstag, dem 14. September 2017, fand der „Markt der Politik“ im Berufskolleg Herzogenrath statt. Hier konnten über 730 Jugendliche sich zu den Bundestagswahlen informieren und mit Direktkandidaten aus ihrem Wahlkreis ins Gespräch kommen.

Als Erstwähler hat man vor der Wahl viele Fragen: Welche Partei will ich wählen? Wie kann ich eine fundierte Entscheidung treffen? Und wie funktioniert das überhaupt mit der Wahl? Antworten wollten wir gemeinsam mit dem Berufskolleg in Herzogenrath geben. Deswegen haben wir Politiker, die für die Bundestagswahl kandidieren, dazu eingeladen, mit Jugendlichen in den Dialog zu kommen. Das ließen sich Vertreter von CDU, SPD, FDP,  den Grünen, der Linken und der ÖDP nicht zweimal sagen: Sie wollten das Gespräch! Es gab keine vorbereiteten Fragenkataloge, keine Moderation – nur den persönlichen Dialog. Mit dabei waren mit ihren Teams: Helmuth Brandt (CDU), Claudia Moll (SPD), Alexander Tietz-Latza (Bündnis 90/Die Grünen), Frank Schniske (FDP), Gabriele Halili (Die Linke) und Kurt Rieder (ÖDP). Wir waren mit einem Informationsstand dabei. Hier bekamen die Schülerinnen und Schüler generelle Informationen zur Bundestagswahl, zum Beispiel, wie der Wahlzettel aussieht, was Erst- und Zweitstimme sind und warum es wichtig ist zu wählen.

Anfangs dauerte es etwas, bis die Jugendlichen sich trauten, zu den Ständen der Parteien zu gehen und Fragen zu stellen. Sobald die ersten aber loslegten, war es mit der Schüchternheit vorbei: Die Schülerinnen und Schüler wollten mit den Politikern reden und diskutieren, alleine oder in Gruppen. Manchmal waren sie einer Meinung mit den Politikern, manchmal aber auch nicht – wie es eben in einer Demokratie ist.

Einige waren schon vorher sicher, wen sie wählen würden, zum Beispiel die 19-jährige Diljot aus Herzogenrath: „Ich habe viele Fragen stellen können und habe viel darüber nachgedacht, wer meine Stimme bekommt. Trotzdem bin ich bei meiner Wahl geblieben.“ Andere haben durch Gespräche ihre Meinung geändert, wie zum Beispiel Michelle aus Herzogenrath. Auch wenn die Siebzehnjährige noch nicht wählen darf,  hat sie sich eine Meinung gebildet: „Ich dachte immer, ich sei für die Partei, die meine ganze Familie wählt. Durch die Infos, die ich bekommen habe, habe ich mein Kreuz heute woanders gemacht.“

Wählen konnten nämlich alle Jugendlichen bei einer Testwahl – egal ob sie schon 18 waren oder einen deutschen Pass haben oder nicht. Ihr Wahlergebnis sah so aus: Mit 26,7% der Erststimmen und 30,6% der Zweitstimmen lag die SPD bei den Jugendlichen vorne, dicht gefolgt von der CDU mit 25,2% der Erststimmen und 19,9% der Zweitstimmen. Es folgten FDP, die Grünen, ÖDP, die Linke, AfD und zuletzt die Piraten.

Am Ende war positives Feedback von allen Seiten zu hören – sowohl von den Jugendlichen als auch von den Parteien, die vor Ort waren.

Organisiert und gestaltet wurde die Veranstaltung vom Berufskolleg Herzogenrath in Zusammenarbeit mit der Koordinationsstelle Jugendpartizipation im städteregionalen Bildungsbüro. Finanziell gefördert wurde sie durch das EU-Förderprogramm Erasmus + Jugend in Aktion.

, Dialogveranstaltung zur Bundestagswahl
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Dialogveranstaltung zur Bundestagswahl

„Das geht! Dialog zwischen Jugend und Politik“ findet zum zweiten Mal in den Kurpark-Terrassen statt. Diesmal zur Bundestagswahl.

Es war der 12. September. Die Bundestagswahl rückte immer näher. Der Wahlkampf war in vollem Gange. Für viele Jugendliche war die Menge an Plakaten, Slogans und Wahlversprechen aber eher verwirrend als hilfreich.

Was soll ich wählen? Welche Partei entspricht meinen Forderungen und Wünschen? Wen wähle ich eigentlich genau? Was ist der Unterschied zwischen Erst- und Zweitstimme? – Das sind Fragen, mit denen sich viele junge Menschen in ganz Deutschland in den Wochen vor der Wahl auseinandersetzten.

Aus diesem Grund haben wir an diesem 12. September für die Jugendlichen der StädteRegion Aachen eine Dialogveranstaltung am Beispiel der Veranstaltungen zur Landtagswahl organisiert. Hier konnten sich die knapp 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer über Beteiligungsmöglichkeiten in der StädteRegion, die Direktkandidaten des Wahlkreises Aachen I und die verschiedenen Parteien informieren. Dabei waren neben den Erstwählern auch alle interessierten Jugendlichen unter 18 Jahren eingeladen, um sich ein Bild der politischen Landschaft zu machen.

Die Veranstaltung war in drei Teile gegliedert. Sie begann mit einem Markt der Möglichkeiten, bei dem die Jugendorganisationen der Parteien und weitere demokratische Institutionen mit Informationsständen anwesend waren. Nachdem sich der Glassaal der Kurpark-Terrassen um kurz nach zehn Uhr mit den Jugendlichen gefüllt hatte, kam es zu regen Diskussionen mit den Marktausstellern, untereinander und auch mit den Direktkandidaten, die nach und nach eintrafen.

Nach einer Stunde ging es im Saal Burtscheid zunächst mit einem Input-Vortrag über Demokratie von Christoph Schlagenhof, dem Vorsitzenden des Landesverbandes NRW der Deutschen Gesellschaft für Demokratiepädagogik, weiter. Er stellte zur verbreiteten These, die Jugend sei politikverdrossen, die Gegenthese „Politik ist jugendverdrossen“ auf und appellierte an die Politik, die Jugendlichen ernst zu nehmen und auf ihr Verständnis von Beteiligung und Demokratie einzugehen.

Anschließend begann die Arena. Zum ersten Mal im Vorfeld der Wahl trafen alle Direktkandidaten aus Aachen Stadt aufeinander. Mit dabei waren Rudolf Henke (CDU), Ulla Schmidt (SPD), Katrin Feldmann (Grüne), Andrej Hunko (Die Linke), Dr. Cliff Gatzweiler (FDP), Markus Mohr (AfD), Matthias Achilles (Piraten) und Nico Riedemann (ÖDP), die sich im Duell-Verfahren, eins gegen eins, erst unseren und dann den Fragen des Publikums gestellt haben. Die Fragen kamen aus vielen verschiedenen Themengebieten, wie Bildung, Umwelt, Integration, Sicherheit, aber auch Steuerpolitik. Das zeigt, dass sich junge Menschen sehr wohl für politische Themen interessieren und ihnen nicht, wie manchmal behauptet, alles egal ist.

Am Ende der Debatte wurde noch das Ergebnis, der während des Markts der Möglichkeiten durchgeführten Wahl bekanntgegeben. Die SPD gewann dabei deutlich mit 34,2 % (33,1 % Erststimmen), gefolgt von CDU mit 19,7 % (20,1 %) und den Grünen mit 16,4 % (16,2 %). Dahinter kamen noch FDP, die Linke, AfD, Piraten und ÖDP.

Nach der Veranstaltung kam viel gutes Feedback, sowohl von den Jugendlichen, als auch von den Marktausstellern und den Politikern. Das gab uns noch mehr Zuversicht und Motivation hinsichtlich des Markts der Politik in Herzogenrath zwei Tage darauf.

, Neue Generation, neue Gesichter, neue Projekte – Jupa 8.0
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Neue Generation, neue Gesichter, neue Projekte – Jupa 8.0

Für das Jahr 2017/2018 sind zwei neue Mädels am Start, die gemeinsam mit Flo die Koordinationsstelle rocken werden!

Es ist wieder so weit! Ein neues Team erscheint in der Koordinationsstelle Jugendpartizipation. Pia und Vera treten in die Fußstapfen von Ines und Sina und setzen sich, gemeinsam mit Flo, für Jugendpartizipation in der StädteRegion ein. Mit Motivation und Ideenreichtum starten wir in dieses Jahr und sind gespannt auf Veranstaltungen, Projekte und neue und interessante Leute.

Und es geht auch direkt richtig los. Am 12. September, also gerade mal sechs Wochen nach unserem Dienstantritt, steht die erste Veranstaltung an. „Das geht! Dialog zwischen Jugend und Politik“ zur Bundestagswahl findet in den Kurpark-Terrassen statt. Nachdem wir uns eingearbeitet und mit unseren Kollegen bekannt gemacht haben, werden wir uns voller Eifer an die Planung setzen.

Wir freuen uns auf ein Jahr voller neuer Eindrücke und Erfahrungen.

Bis bald

Eure Pia und Vera

 

 

StädteRegion Aachen

Dieses Projekt wurde mit Unterstützung der Europäischen Union durch das Programm JUGEND IN AKTION finanziert. Der Inhalt dieses Projektes gibt nicht notwendigerweise den Standpunkt der Europäischen Union oder der Nationalagentur JUGEND für Europa wieder und sie übernehmen dafür keine Haftung.


StädteRegion Aachen