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Das geht! In Roetgen wird es künftig mehr Jugendbeteiligung geben.

Im Roetgener Bürgersaal hat jetzt die erste Jugendversammlung mit dem Titel „Das geht! Junges Roetgen mischt mit!“ stattgefunden. 36 Jugendliche zwischen 13 und 21 Jahren trafen sich auf Einladung von Bürgermeister Jorma Klauss und diskutierten Fragen wie: Was wünschen sie sich für ihre Gemeinde? Welche Themen sind ihnen wichtig? Sie haben dabei ein Gremium ins Leben gerufen, das sich als Vertretung für die Roetgener Jugendlichen in die Kommunalpolitik einbringen wird.
Sina, Hannes und Laurin haben die Veranstaltung auf die Beine gestellt und sind stolz auf das Ergebnis: Sie und weitere 15 junge Roetgener werden jetzt zusammen mit dem Gemeinderat ein Modell dafür entwickeln, wie sie dauerhaft eingebunden werden können. Aus Sinas Sicht ein wichtiger Schritt: „Viele hier haben Lust, etwas zu verändern, wussten aber bisher vielleicht nicht genau, wie“, so die 20-jährige. „Es macht Mut, wenn sich die Kommunalpolitik so für uns öffnet. Denn dass es gewünscht ist, dass Jugendliche mitmachen, hat uns so explizit noch niemand gesagt.“ Sie hat die Veranstaltung zusammen mit Hannes moderiert. Unterstützung haben die Jugendlichen dabei von der Gemeinde Roetgen und der Koordinationsstelle Jugendpartizipation im Bildungsbüro der StädteRegion Aachen bekommen.
Bei der ersten Jugendversammlung waren die Mitglieder des Gemeinderats nicht dabei, damit sich die Jugendlichen zunächst unter sich ihre Ziele festlegen konnten. Mit den Ergebnissen wollen sie jetzt in den Dialog mit der Politik gehen. Die Türen stehen ihnen offen: „Die Politik in Roetgen will Jugendlichen deutlich mehr Raum zur Mitbestimmung geben“, betont Bürgermeister Jorma Klauss. „Es ist ein tolles Signal, dass die Jugendlichen großes Interesse daran haben, in Roetgen mitzugestalten. Und es freut mich besonders, dass sie über ein formelles Gremium sogar in die Kommunalpolitik einsteigen wollen.“

Auf die Jugendlichen kommt viel Arbeit und Verantwortung zu – dafür haben sie sich entschieden. Der 17-jährige Hannes freut sich auf die Herausforderung: „Jetzt wird es richtig konkret. Bei einem ersten Treffen werden wir dem Gremium einen Namen geben und uns darüber verständigen, welche Themen wir als erstes angehen.“ Besonders wichtig waren die Jugendlichen in der Diskussion Themen wie gute Busverbindungen und die Entwicklung neuer Möglichkeiten für die Freizeitgestaltung.

Hintergrund

Einen Anstoß für mehr Jugendbeteiligung in Roetgen hatte ein Treffen von Roetgener Jugendlichen mit den Kandidaten für die Bürgermeister-wahl im September 2015 gegeben. Dazu hatte die Koordinationsstelle Jugendpartizipation im Bildungsbüro eingeladen. Bei dieser Veranstaltung konnten Jugendliche ihre Kandidatinnen und Kandidaten persönlich kennenlernen. Die Anwärter auf das Bürgermeisteramt stellten sich den Fragen der Jugendlichen: Was tun sie für Jugendliche? Wollen sie, dass Jugendliche sich einbringen und wie? Gibt es gemeinsame Ziele?
Bei der Roetgener Jugendversammlung haben die jungen Mitarbeiter der Koordinationsstelle die Roetgener inhaltlich und organisatorisch unterstützt, zum Beispiel, indem sie verschiedene Formen der Jugendbeteilung auf kommunaler Ebene vorgestellt haben. Veranstaltung wurde durchgeführt im Rahmen des Projekts „Das geht! Dialog zwischen Jugend und Politik“ in der StädteRegion Aachen und gefördert durch das EU-Programm „Erasmus+ Jugend in Aktion“ im Bereich „Strukturierter Dialog“. Von der Förderung profitieren Jugendliche in den städteregionalen Kommunen, die Unterstützung bei Veranstaltungen und Projekten erhalten.

 

Dokumentation Roetgen mischt mit

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Das geht! – Junges Roetgen mischt mit!

Du willst dich engagieren, am liebsten mit anderen Jugendlichen zusammen? Du willst dich für Roetgen einsetzen? Du willst der Roetgener Jugend eine Stimme geben? Dann bist du hier genau richtig!
Zusammen mit der Arbeitsgruppe Roetgen, dem Bürgermeister Jorma Klauss und dem Jugendamt der StädteRegion Aachen haben wir als Koordinationsstelle Jugendpartizipation uns zusammen gesetzt und wollen jetzt deine Meinung hören.

Am 28. April findet um 17:45 Uhr im Bürgersaal, Hauptstraße 61, 52159 Roetgen, die erste Jugendversammlung „Junges Roetgen mischt mit“ statt!
Diskutiere über deine Wünsche und Ideen für Roetgen, tausche dich mit anderen aus und entscheide, wie in Zukunft Jugendpartizipation in Roetgen stattfinden soll.
Zwecks besserer Organisation, bitten wir dich, eine kurze Mail an bildungsbuero@staedteregion-aachen.de zu schicken.
Wir freuen uns auf jeden interessierten und motivierten Jugendlichen aus Roetgen!

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Jugendliche diskutieren mit Kandidaten für die Bürgermeisterwahl

Vor der Bürgermeisterwahl am Sonntag in Roetgen lud die Koordinationsstelle Jugendpartizipation im Bildungsbüro der StädteRegion Aachen am Donnerstagabend alle Bürgermeisterkandidaten und Jugendliche aus der Gemeinde zu einem Dialog ein.

Ziel dieser Veranstaltung war es Jugendlichen und Erstwählern einen Austausch mit den Parteikandidaten zu ermöglichen, der sonst nur vereinzelt oder gar nicht erfolgt wäre. Rede und Antwort standen alle fünf Bewerber für die Nachfolge von Bürgermeister Manfred Eis: Silvia Bourceau (UWG), Jorma Klauss (SPD), Bernhard Müller (GRÜNE), Björn Schmitz (CDU) und Franz-Joseph Zwingmann (FDP).

Hierbei zeigten sich die jungen Teilnehmer sehr politisch interessiert und engagiert. Es entstanden Diskussionen zu den Themen ÖPNV, Flüchtlingshilfe, Windkraft, Gewerbeflächen und dem heißbegehrten Internet, das aus Sicht der Jugendlichen noch schneller und effektiver gestaltet werden müsste.
Die Überlegung ein Jugendparlament oder Jugendbeirat ins Leben zu rufen, stieß auf große Akzeptanz. „Man müsse nur darauf achten, dass dieser dann auch aktiv und in der Breite gut genutzt werde“, so der Konsens der Politiker.

Das Fazit der gesamten Veranstaltung fiel bei allen Anwesenden sehr positiv aus. Fast alle waren der Meinung, dass so ein Format mit Jugendlichen keine Eintagsfliege sein soll. „Es steckt so viel Potential und Tatendrang in den Jugendlichen. Sie alle haben gemerkt, dass dieser Abend nicht nur die Möglichkeit gab Ihre eigenen Interessen und Meinungen zu vertreten, sondern auch viel Erfahrung von seitens der Politik mitzunehmen“, so Farras, der gemeinsam mit Alina die Veranstaltung locker und souverän moderierte.

Besonders erfreut waren wir über die Teilnehmerzahl, die mit knapp 50 Jugendlichen deutlich über den Erwartungen lag.

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„Islamischer Staat“ – Jugendliche reisen in den Dschihad

Auch deutsche Jugendliche beteiligen sich am Terror

Es ist bekannt, dass junge Männer ausreisten, um die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) zu unterstützen, doch laut Erkenntnissen der Rheinischen Post sind mindestens 24 Minderjährige nach Syrien und in den Irak ausgereist, um dort Seite an Seite mit der Terrorgruppe IS zu kämpfen. Darunter befand sich sogar ein Kind im Alter von 13 Jahren.

Beweggründe

Es wird vermutet, dass vielen der Jugendlichen der feste Halt in der deutschen Gesellschaft fehlte. Sie haben Probleme in ihren Familien sowie in der Schule und suchten daher Anerkennung. Diese fanden sie letztendlich im Dschihad. Unter den ausgereisten Minderjährigen befanden sich auch vier junge Mädchen, die die Reise antraten, um dort in eine Dschihad-Ehe mit IS-Kämpfern zu gehen, die sie im Internet kennenlernten.

Was kann man tun?

Es ist nahezu unmöglich die Jugendlichen vor ihrer Ausreise zu identifizieren. Oftmals erfuhr man erst durch Vermisstenanzeigen der jeweiligen Eltern oder durch nachrichtendienstliche Partnerdienste von diesen ausgereisten Jugendlichen. Inzwischen wurden fünf dieser Jugendlichen mit Kampferfahrung wieder nach Deutschland zurück gebracht.

Aus diesem Grund geben wir die Frage an euch weiter. Was kann man dagegen tun, dass junge Menschen, Jugendliche und sogar Kinder versuchen nach Syrien oder den Irak zu reisen? Was haltet ihr von diesem Verhalten der Jugendlichen?

Wer mehr über den Islamischer Staat (IS) oder nähere Informationen zur Ausreise von Jugendlichen aus Deutschland in den Irak oder Syrien erfahren möchte, schaut auf die folgenden Seiten:

http://www.zeit.de/politik/ausland/2014-09/jugendliche-is-kaempfer-deutschland

http://www.zeit.de/schlagworte/organisationen/islamischer-staat/index

, Ergebnis Stichwahl
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Ergebnis Stichwahl

Helmut Etschenberg bleibt Städteregionsrat. In der Stichwahl am 15.06.2014 hat er sich gegen Christiane Karl knapp durchgesetzt. Bis zum Jahr 2020 wird Herr Etschenberg nun das Amt bekleiden.

Ergebnis_Stichwahl

, Etschenberg oder Karl?
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Etschenberg oder Karl?

Am Sonntag, 15.06., bist du aufgerufen dein Kreuz zu machen. Eine spannende Stichwahl um das Amt der Städteregionsrätin/des Städteregionsrates wartet auf deine Stimme. In den letzten beiden Wochen haben beide Kandidaten (Christiane Karl und Helmut Etschenberg) noch einmal kräftig Wahlkampf gemacht. Am Sonntag geht es dann in der entscheidenden Stichwahl um die Entscheidung. Mach dein Kreuz!

Stichwahl

Helmut Etschenberg oder Christiane Karl?

Wieso überhaupt eine Stichwahl?

Um direkt in das Amt der Städteregionsrätin/des Städteregionsrates gewählt zu werden, benötigt die Kandidatin/der Kandidat eine absolute Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Das heißt: Mindestens 50 % der Stimmen. Im ersten Wahlgang (25.05.2014) ist Helmut Etschenberg (CDU) zwar mit 42,45 % als der Kandidat mit den meisten Stimmenanteilen hervorgegangen, es fehlten ihm jedoch knapp 8 % der Stimmen zur absoluten Mehrheit. Die beiden Kandidat/innen mit den meisten Stimmen gehen nun in die Stichwahl. Christiane Karl (SPD) kam beim ersten Wahldurchgang auf 33,55 % der Stimmen.

Wo bekomme ich Informationen?

Die StädteRegion Aachen hat einen Informationsflyer erarbeitet, in Fragen beantwortet werden wie: Was macht der/die Städteregionsrät/in? Wie wähle ich? Wo wähle ich?

 Flyer „Du hast die Wahl“

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Wahlergebnisse

Die Ergebnisse der Europa- und Kommunalwahlen findest du hier:
Wahlergebnisse

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Kreuzchen machen

Nimm Mama und Papa direkt mit: Bis 18:00 Uhr ist das Wahlbüro in deinem Wahlbezirk auf.
Du weißt noch nicht genau bei welcher Partei oder Wählergruppe du das Kreuz machen sollst?

Eine Orientierungshilfe für die Kommunalwahlen:
www.wahlchecker.de

Für die Europawahlen:
www.wahl-o-mat.de/europawahl2014/

, Kandidat/innen im Gespräch
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Kandidat/innen im Gespräch

Der Aachener Zeitungsverlag hat ein Wahlforum mit einem „Wahlcheck“ zur Wahl der Städteregionsrätin/des Städteregionsrates veranstaltet. Fünf Jugendliche haben die Kandidat/innen zu verschiedenen Themen interviewt. Thema 1: Freizeit und Kultur

, Video zur Wahl drehen
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Video zur Wahl drehen

Video zur Wahl drehen – noch eine Woche bis zur ersten Das geht!-Veranstaltung. Wir freuen uns drauf!
Noch könnt ihr euch anmelden!

video-drehen

StädteRegion Aachen

Dieses Projekt wurde mit Unterstützung der Europäischen Union durch das Programm JUGEND IN AKTION finanziert. Der Inhalt dieses Projektes gibt nicht notwendigerweise den Standpunkt der Europäischen Union oder der Nationalagentur JUGEND für Europa wieder und sie übernehmen dafür keine Haftung.


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