, Auswertung: Workshop Sozialkonferenz_07.09.18

Leitfrage: Welche Erfahrungen (Kontaktpunkte) haben Sie im Bereich Jugendpartizipation gemacht?

Positiv:

  • Altersgerechte Fragebögen (Konsultationen) über die Wünsche und Forderungen der Jugendlichen im Stadtteil
  • Mehrgenerationenhaus: Teilmitgliedschaft für Kinder im Verein
  • Partizipation im Alltag (er)leben
  • Überprüfung von Partizipation in den Einrichtungen als Qualitätsmerkmal
  • Gemeinsame Planung mit den Kindern (Spielplatz)
  • Aktiv in die Umsetzung einbeziehen (z.B. Verschönerungsmaßnahmen im Stadtteil)
  • Kinderparlament in Grundschulen
  • Generationenübergreifende Projekte
  • Umsetzung von Ideen der Jugendlichen
  • Fotodokumentationen

Negativ:

  • Finanzierungsprobleme
  • Verwaltungsprozesse dauern zu lange
  • Zeitliche Differenz (Vorlaufzeit) zwischen der Planung und Durchführung von Projekten
  • Verwaltungsprozesse sind für Jugendliche nicht nachvollziehbar

 

Leitfrage: Was sollte aus dem „Ideallfall“ von Jugendpartizipation für Aachen mitgenommen werden?

  • Bedürfnisse, Wünsche und Interessen ernst nehmen, fortwährend abfragen und weiterentwicklen
  • Parallelstrukturen vermeiden
  • Erwachsene Ansprechperson nötig?!
  • Rückkopplung und Tranzperenz
  • Demokratisierung der Bildungsinstanzen ab der KiTa bzw. ab Beginn der weiterführenden Schulformen

 

Leitfrage: Was kann/sollte die Stadt/StädterRegion Aachen tun um Jugendpartizipation zu fördern?

  • Personelle Ressourcen nötig
  • Mehr Mitbestimmung in der Schule schaffen
  • Schulsozialarbeit stärken
  • Finanzierung der Offenen Türen verbessern
  • Ausbau von therapeutischen Hilfsmaßnahmen
  • Kontinuierliche Finanzierung
  • Kinderrechte mitdenken/stärken
  • Strukturen instrumentalisieren (Vergänglichkeit der Kindheit/Jugend)
  • Kontinuität herstellen
  • Beziehungsarbeit leisten (z.B. Politik – Jugend)
  • Verwaltungshürden abbauen
  • Finanzierung der offenen Türen sichern
  • Bereitschaft Verantwortung und Mitsprache(macht) an junge Menschen teilweise abzugeben und gemeinsam zusammen zu Arbeiten
StädteRegion Aachen

Dieses Projekt wurde mit Unterstützung der Europäischen Union durch das Programm JUGEND IN AKTION finanziert. Der Inhalt dieses Projektes gibt nicht notwendigerweise den Standpunkt der Europäischen Union oder der Nationalagentur JUGEND für Europa wieder und sie übernehmen dafür keine Haftung.


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