, Rampenlicht für Akzeptanz
Kategorien: StädteRegion Aachen

Rampenlicht für Akzeptanz

Vor 8 Monaten zog sich Thomas Hitzelsberger aus dem öffentlichen Leben als Fußballprofi zurück. Damals war er der erste deutsche Profi, der dazu stand, und sich öffentlich dazu äußerte. Thomas Hitzelsberger hatte mit dem Coming Out das Ziel, den Fußball und generell den Sport näher an das Thema Homosexualität zu bringen und mit diesem scheinbar tabuisierten Thema in die Offensive zu gehen.

Vor 4 Monaten betonte er im Gespräch mit der ZEIT, dass Homosexualität im Fußball schlicht ignoriert werde und er persönlich bis heute keinen Fußballer kenne, der dies zu seinem Thema gemacht habe. Der ehemalige Bayern-Profi betont dabei auch, sich über Widersprüche, Witze und Vorurteile bzw. Klischees wie z.B. „Schwule sind Weicheier“ geärgert zu haben.

Vor wenigen Tagen äußerte sich Hitzelsberger erneut: „Dass das Thema nun in der Öffentlichkeit stattfindet, ist schon eine Verbesserung. Aber ein Nationalspieler reicht nicht. Der Amateurfußball ist viel bedeutender, weil es ein viel größerer Kreis ist.“

Der Medienrummel rund um Hitzelsbergers Coming Out wirft auch die Frage auf, ob damit nicht genau das Gegenteil bewirkt wird, von dem was der Ex-Profi erreichen will: die Akzeptanz von Homosexualität.

Was haltet ihr von dieser Aussage? Habt ihr schon Erfahrungen mit Homosexualität im Sport gemacht?

StädteRegion Aachen

Dieses Projekt wurde mit Unterstützung der Europäischen Union durch das Programm JUGEND IN AKTION finanziert. Der Inhalt dieses Projektes gibt nicht notwendigerweise den Standpunkt der Europäischen Union oder der Nationalagentur JUGEND für Europa wieder und sie übernehmen dafür keine Haftung.


StädteRegion Aachen