, Internationaler Tag der Menschenrechte
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Am 10. Dezember 1948 verabschiedete die Generalversammlung der Vereinten Nationen die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte.
Das Dokument war eine direkte Reaktion auf die Ereignisse des drei Jahre zuvor beendeten zweiten Weltkrieges.
Gemeinsam wollte und sollte die Weltgemeinschaft sich dazu verpflichten, dass es nie wieder zu solch grauenvollen Verbrechen kommt.
„ Alle Menschen sind frei und gleich an Rechten und Würde geboren“, lautet der erste Artikel der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte. Das Dokument definiert die Rechte, die jedem Menschen, unabhängig von Faktoren wie Herkunft, Geschlecht oder Religion, zustehen sollten. Nicht nur die weltweite Umsetzung der Menschenrechte durch den Staat und andere Akteure, sondern auch die Universalität, also die allgemeine Gültigkeit dieser 30 festgeschriebenen Rechte, wird immer wieder diskutiert.
Die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte hat keinen völkerrechtlich bindenden Status. Sie ist jedoch bis heute die zentrale Grundlage moderner Menschenrechtsgesetzgebung und prägt das Selbstverständnis der UN. 1966 wurden mit dem UN-Zivilpakt (Internationaler Pakt über bürgerliche und politische Rechte) und dem UN-Sozialpakt (Internationaler Pakt über wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte) erstmals völkerrechtlich verbindliche Menschenrechtsabkommen auf globaler Ebene geschlossen. In den beiden Pakten ist ein Großteil der Allgemeinen Menschenrechte von 1948 rechtlich verbrieft.

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