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Das geht!…Bundesweit

Freihandelsabkommen EU/USA

Eigentlich soll das Freihandelsabkommen zu einem großen Erfolgsprojekt von Amerikanern und Europäern werden. Barack Obama und Bundeskanzlerin Angela Merkel haben sich zum Beispiel persönlich immer wieder dafür eingesetzt, beide verknüpfen damit große Hoffnungen. Der Vertrag soll Handelsschranken zwischen Europa und den USA abbauen, so die Wirtschaft stärken und Hunderttausende neue Jobs schaffen.
Die USA und Europa machten bereits in der Vergangenheit ihre Grenzen für Produkte durchlässiger, und beide Seiten profitierten davon.

Allerdings reichte es früher, ein paar Zölle zu senken um den Export zu sichern. Mittlerweile ist die Lage ein wenig komplizierter. Um einen leichten Export zu schaffen, müssen jetzt die sogenannten „tarifären Hindernisse“ fallen: Also „Hindernisse“ wie Nahrungsmittelvorschriften und Verbraucherschutz, die in der EU eigentlich ja üblich sind.

Das bedeutet dass auch hier in deutschen Supermärkten Produkte wie gentechnisch manipuliertes, mit Hormonen behandeltes Fleisch aus übelsten Bedingungen ohne jegliche Kennzeichnung verkauft werden darf, oder eher SOLL: Amerikanische Unternehmen könnten nämlich klagen, wenn die EU-Umweltgesetze ihre Gewinnaussichten schmälern. Nachhaltigkeit und Verbraucherinteressen sind hier Fremdwörter.
Die Verhandlungsgespräche darüber finden zurzeit eher hinter „geschlossenen Türen“ statt: Nur 600 offizielle Berater von Großunternehmen haben exklusiven Zugang zu den Dokumenten und Entscheidungsträgern. Und wenn dieses Abkommen einmal in Kraft gesetzt ist, ist es praktisch unmöglich es wieder rückgängig zu machen, denn dafür müssten ALLE Vertragspartner zustimmen.
Deutschland alleine könnte aus dem Vertrag auch nicht aussteigen, da dieser Vertrag Beschluss der EU wäre.
Was haltet ihr von der Sache? Macht euch ruhig noch etwas schlau zu dem Thema!

http://www.globalmarshallplan.org/freihandelsabkommen-eu-usa-demokratie-gefahr
http://www.fr-online.de/meinung/eu-usa-freihandelsabkommen-geschenk-fuer-industrie-und-investoren,1472602,25839400.html
http://www.zeit.de/2013/50/handelsabkommen-europa-usa

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Dieses Projekt wurde mit Unterstützung der Europäischen Union durch das Programm JUGEND IN AKTION finanziert. Der Inhalt dieses Projektes gibt nicht notwendigerweise den Standpunkt der Europäischen Union oder der Nationalagentur JUGEND für Europa wieder und sie übernehmen dafür keine Haftung.


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