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Das war international!
Am 15.11.2016 hat die Koordinationsstelle Jugendpartizipation aus dem Bildungsbüro (A43) der StädteRegion Aachen eine Veranstaltung der ganz besonderen Art ausrichten dürfen. Etwa 110 Jugendliche aus ganz verschiedenen Ländern unserer Welt, wie zum Beispiel Südafrika, den Philippinen, ganz Europa und den USA, sind ins Apollo Kino gekommen, um mit uns den EURIADE-„Aachen-Tag“ zu verbringen. Zu Gast waren Europaparlamentarierin Sabine Verheyen und NRW Minister für Europa, Medien und Bundesangelegenheiten Franz-Josef Lersch-Mense, um mit den Jugendlichen zu diskutieren, sowie Aachener Bürgermeisterin Dr. Margrethe Schmeer, die ein paar Grußworte an die Jugendlichen richtete.

Die gesamte Woche des Jugend-Kultur-Festivals der Stichting EURIADE e.V. war auf das Thema „Respekt“ ausgerichtet. Der „Aachen-Tag“ drehte sich rund um Menschenrechte. Insbesondere das „Recht auf Demokratie“, das „Recht auf Bildung“ und das „Recht auf Asyl“. Eingeleitet wurde die Podiumsdiskussion mit einem Kurzfilm zum geschichtlichen Hintergrund, um den Jugendlichen ein Bild davon zu geben, wie die „Universal Declaration of Human Rights“ sich im Laufe der Jahrhunderte, unter Einfluss von berühmten Persönlichkeiten, entwickelt hatte. Jedes der von uns ausgewählten Rechte wurde mit einer kurzen, eindrucksvollen Filmsequenz vorgestellt. Die beiden Entscheidungsträger gaben ihre Eingangsstatements ab und standen den Teilnehmerinnen und Teilnehmern Rede und Antwort. Die eineinhalbstündige Diskussion folgte Frage auf Frage und es gelang gemeinsam eine angeregte und kontroverse Diskussion zu führen. Besonders an der Diskussion und Moderation war für uns, dass wir wegen der vielen verschiedenen Nationalitäten Englisch sprechen mussten. Für die Koordinationsstelle war dies eine Premiere.
Die beiden Politiker stellten sich auch nach der Podiumsdiskussion noch zur Verfügung. Frau Verheyen war noch über eine Stunde vertieft in Gespräche mit Jugendlichen über den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan und sein Ausnutzen von Macht und die Freihandelsabkommen CETA, TTIP und TISA. Herr Lersch-Mense bot allen Interessierten an mit ihnen in Mailkontakt zu treten, um weitere Fragen zu beantworten.
Wir sind wirklich begeistert von der Informationsflut, welche die Jugendlichen allein durch Ihre Fragen losgetreten haben und möchten dieses Format gerne wieder durchführen. Wir sind gespannt welche Politiker und Politikerinnen uns in diesem Zusammenhang noch begegnen werden!
Wer sich für die ausgestrahlten Videos interessiert, sollte mal bei Youtube vorbeischauen und „human rights“ in das Suchfeld eintippen.

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StädteRegion Aachen

Dieses Projekt wurde mit Unterstützung der Europäischen Union durch das Programm JUGEND IN AKTION finanziert. Der Inhalt dieses Projektes gibt nicht notwendigerweise den Standpunkt der Europäischen Union oder der Nationalagentur JUGEND für Europa wieder und sie übernehmen dafür keine Haftung.


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