, Themenschwerpunkte der BSV

Die aktuellen Themenschwerpunkte

Schulsozialarbeit

Schulsozialarbeit ist ein wichtiger Baustein in unserem Schulalltag, doch leider ist die Finanzierung dieser Arbeit nicht langzeitig gesichert.

Das Thema Schulsozialarbeit wird ein immer wichtigerer Aspekt in unserem schulischen Leben, weswegen Pia sich derzeit mit diesem Themenschwerpunkt befasst und die Schulsozialarbeit in die Arbeit des Bezirksvorstands und auch in die Ausschüsse einbringt. Von 2011 bis Ende 2013 wurde die Schulsozialarbeit über das Bildungs- und Teilhabepaket (BuT) bundesweit mit 400 Millionen € jährlich unterstützt und finanziert. In diesem Zeitraum wurden rund 3.000 Stellen davon geschaffen, allein 1.500 davon in NRW.

Nachdem 2013 die Schulsozialarbeit aus dem BuT gestrichen wurde, mussten Land und Kommunen die Kosten tragen und die Stellen bis Ende 2014 von Restmitteln finanzieren. Viele Städte setzten sich dafür ein, dass die Finanzierung vom Land getragen wird, was im November  2014 endlich gelang.

Für die folgenden 3 Jahre (2015-2017) übernimmt das Land NRW größtenteils die Kosten, für den Rest müssen die StädteRegion Aachen und die angehörigen Kommunen weiterhin selber aufkommen. Derzeit gibt es im Jugendamtsbereich der StädteRegion Aachen 27,5 Stellen – in Voll- oder Teilzeit – verteilt auf 34 SchulsozialarbeiterInnen an 38 Schulen, deren Finanzierung auch bis Ende 2017 gesichert ist.

Das Problem an dieser Finanzierung ist, dass diese Lösung wieder nur befristet ist, wenn man sie überhaupt als wirkliche Lösung bezeichnen kann. Wir stellen uns die Frage: Was ist danach? Wie sollen diese Stellen finanziert werden und von wem?

Schulsozialarbeit ist ein unverzichtbarer Teil unseres Schulalltags geworden, was von aktuellen Zahlen nur bestätigt werden kann, und deswegen sind auch wir an ein langfristigen und vernünftigen Finanzierung bzw. Förderung interessiert.

Zu unseren Zielen für diese Legislatur gehört es eine ausführliche Stellungnahme zu verfassen, diese auch in unsere Ausschussarbeit einzubringen, eventuell ein Video-Projekt zum Thema Schulsozialarbeit zu starten und am Ende natürlich unseren Beitrag zu einer festen und sinnvollen Finanzierung der Schulsozialarbeit zu leisten, denn wir möchten auf deren Wichtigkeit aufmerksam machen und helfen frühzeitig konkrete Lösungsansätze zu finden.

Seite 2 Schulsozialarbeit

Migration und Flüchtende

In den letzten Monaten ist die Zahl der schulpflichtigen Geflüchteten stark gestiegen. Wir wollen nicht tatenlos zuschauen. Hier sind unsere Ziele, immer unter dem Motto: Alle für Bildung, Bildung für alle!

Wir setzen viel daran, dass Geflüchtete die Möglichkeit bekommen, ihr Recht auf Bildung auch in der StädteRegion genießen zu können. Mit diesem Ziel entstand auch unser Themenschwerpunkt Migration und Flüchtende, der jetzt schon in sein zweites Jahr geht.

Unser Ziel ist es Bildung für alle zu ermöglichen. Die Bezirksvorstandsmitglieder und Kooptierten, die in diesem Themenschwerpunkt arbeiten, haben im Schuljahr 2014/2015 zusammen mit dem Arbeitskreis Migration und Flüchtende ein Konzept für eine optimale Beschulung von geflüchteten Schülerinnen und Schülern herausgearbeitet, oder besser gesagt: Eine Globalalternative.

Unsere Globalalternative kann in diesem Schuljahr auf verschiedenen Schulkonferenzen vorgetragen werden, egal ob die jeweiligen Schulen bereits internationale Förderklassen besitzen oder nicht. Also falls ihr Lust habt, dass wir zu euch kommen, kontaktiert uns!

Zudem möchten wir dieses Jahr erreichen einen Flyer für die Schülervertretungen aller Schulen in der StädteRegion zu erstellen. Dieser soll zum einen unsere Globalalternative und zum anderen Ideen und Vorschläge beinhalten, wie man geflüchtete Schülerinnen und Schüler problemlos in das alltägliche  Schulleben integrieren kann.

Seite 3 Anti-Rassismus

Anti-Rassismus

Was ist eigentlich Rassismus? Mit dieser und vielen anderen Fragen sollen sich die Schüler während unseres Anti-Rassismus-Projekttages auseinander setzen!

Der Themenschwerpunkt „Anti-Rassismus“ entstand am Anfang dieses Jahres und wird derzeit von Lena und Pia geleitet. Wir arbeiten eng mit der dem Kommunalen Integrationszentrum der StädteRegion Aachen zusammen, welches sich beispielsweise um Zuwandererfamilien kümmert oder Schulen bei interkulturellen Themen unterstützt.

Unser derzeitiges Projekt ist der Projekttag: „Antirassismus“. Hierbei handelt es sich um einen Tag, welcher an verschiedenen Schulen durchgeführt werden soll und dazu dient Kinder und Jugendliche mit dem Thema vertraut zu machen. Dabei sollen Schüler, über dieses sehr komplexe Thema, aufgeklärt werden. In verschiedenen Workshops können sich die Schüler mit unterschiedlichen, spezifischen Arten von Rassismus auseinander setzen. Einige Beispiele für diese Workshops wären „Religionen und Hautfarben“. Bei diesen Workshops geht es um Arten von Rassismus. Außerdem gibt es Workshops wie „Fußball“ oder „Musik & Internet“. Dabei soll den Schülern bewusst gemacht werden durch welche Mittel und Wege Rassismus publiziert und verbreitet wird.

Vor allem aber soll der Projekttag eine nachhaltige Wirkung auf die Kinder und Jugendlichen haben, sodass sie nachfolgende Projekte oder Aktionen selbstständig und aus eigenem Interesse organisieren.

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Aufklärungsarbeit an/mit Jugendlichen

Bei Aufklärungsarbeit geht es nicht nur um Sex und das bloße Verstehen der Wichtigkeit von Schutz und Verhütung, es geht um das Verinnerlichen des Gedankens zum Wohle für den eigenen Körper.

Es geht um alles was dir in Bezug auf Liebe und Zuneigung am Herzen liegt und dich beschäftigt.

Momentan arbeiten wir zusammen mit dem Gesundheitsamt der StädteRegion Aachen. Wir wollen gemeinsam die Aufklärungsarbeit für und mit Jugendlichen voran bringen. Der Fokus liegt dabei im Zusammenhang mit den Mitarbeiterinnen des Gesundheitsamtes auf der STI- Aufklärung.

Mit STI’s (sexually transmitted infections =  Sexuell übertragbare Krankheiten)  sind alle, bei Früherkennung,  behandelbaren Geschlechtskrankheiten gemeint. Wir wollen über diese Krankheiten informieren, sie an die Öffentlichkeit bringen und vor allem Bewusstsein für diese Erkrankungen schaffen. Denn sie sind behandelbar und niemand braucht sich deswegen schämen oder gar, wegen der Scham, sich nicht trauen zum Arzt zu gehen.

Um mit der STI-Arbeit einzusteigen brauchen wir erst einmal eine Grundlage, deshalb werden wir bei der nächsten BDK (Bezirksdelegiertenkonferenz) den Begriff „Aufklärung“  einmal näher erfassen, da es ein sehr weitreichender Begriff ist. Des Weiteren wird eine Umfrage stattfinden. In der Umfrage wird es darum gehen, was dich persönlich zu dem Thema Aufklärung interessiert bzw. wozu du dein Wissen gerne erweitern würdest, aber auch was ihr, als Delegierte, für eure Schule als notwendig oder vertiefungswürdig erachtet.

Außerdem stehen wir im Bereich der Aufklärungsarbeit in Kontakt zum, ausschließlich von Jugendlichen gestalteten Verein,  Jugend gegen AIDS e.V. (JGA). Ines ist in der Verantwortung die Vernetzungsarbeit zwischen BSV und JGA aufrecht zu halten. Durch unsere Zusammenarbeit, ist es kürzlich ermöglicht worden, dass  hier in der StädteRegion Aachen auch eine Regio-Gruppe gegründet wurde, sodass JGA hier vertreten ist.

Auf diesen tollen Start der Zusammenarbeit, haben wir das Gesundheitsamt ebenfalls mit JGA vernetzt, da diese, zusammen mit der BSV, eine ideale Voraussetzung für weiteres Arbeiten bietet. Es sind schon erste Aktionsideen aufgekommen, welche  teilweise jetzt schon oder in Zukunft in Angriff genommen werden.

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Wollt ihr mehr über unsere Arbeit erfahren, dann klickt hier:

StädteRegion Aachen

Dieses Projekt wurde mit Unterstützung der Europäischen Union durch das Programm JUGEND IN AKTION finanziert. Der Inhalt dieses Projektes gibt nicht notwendigerweise den Standpunkt der Europäischen Union oder der Nationalagentur JUGEND für Europa wieder und sie übernehmen dafür keine Haftung.


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